
Serifos (Livadi), Paros (Parikia, Aliki), Ios (Milopotamos), Folegandros (Agkali), Milos (Adamantas), Kimolos (Aliki), Sifnos (Kamares), Kythnos (Apokrisi)
Wir haben im Juli 2022 insgesamt 8 Inseln in den westlichen Kykladen anlaufen können. Wo war es am schönsten? Das ist tatsächlich eine schwierige Frage. Schön sind sie alle. Sehr schön sogar! Unser Herz schlägt eher für die „wilderen“, touristisch weniger erschlossenen Inseln wie Folegandros oder Sifnos. Wir haben aber auf allen Inseln die schönen, weiss getünchten Dörfer, tolle Ankerplätze, schöne Sandstrände und leckere Tavernas gefunden. Sie sind alle extrem gut erschlossen. Selbst auf der kleinen Insel Sifnos legen pro Tag ein Dutzend Fähren an. Man kann in einem zweiwöchigem Urlaub sehr gut mehrere Inseln besuchen. Auch ohne eigenes Segelschiff!
Wir haben im Juli viel Zeit vor Anker verbracht und waren deshalb sehr froh, dass wir den Wassermacher wieder reparieren konnten. Dank starkem Wind kam auch unser Windgenerator diesmal voll zur Geltung. Wir hatten dank Sonne und Wind, Strom im Überfluss! Dies obwohl der Wassermacher jeden zweiten Tag für zwei Stunden lief. Ein gutes Gefühl auch ohne Dieselgenerator völlig autark leben zu können. Günstig und umweltschonend ist es auch noch!
Der starke Meltemi hat uns immer wieder beschäftigt. Seit dem wir das dritte Reff auf dem Grosssegel eingerichtet haben, waren wir insgesamt etwas entspannter. Bei mehr als 30 Knoten Wind „von vorne“ hört der Spass aber sowieso langsam auf. Man will dann nur noch heil ankommen und keinen Materialschaden provozieren!
Das Positive am Meltemi muss man auch erwähnen: Wir hatten einen Monat lang keine einzige Wolke am Himmel gesehen. Die Temperaturen sind nie über 30 Grad gewesen und das Meer ist noch immer schön erfrischend (ca. 22 Grad).
Das waren die Highlights unserer kleinen Kykladenrunde:
Serifos (Livadi) – Fulminante Begrüssung mit bis zu 40 Knoten Wind!
Paros (Parikia, Aliki) – Die mondäne, lebendige Schönheit!
Ios (Milopotamos) – die sehr Junge und Laute – 10 Tage im Würgegriff des Meltemi!
Folegandros (Agkali) – Die tief Entspannte (mit der Kirche auf dem Berg)!
Milos (Adamantas) – die mit den schönen Fischerdörfern und tollen Tavernas!
Sifnos (Kamares) – die mit heftigen Fallböen aus allen Himmelsrichtungen!
Kythnos (Apokrisi) – Ein Strand – zwei Buchten, viele Schiffe!
Nun liegen wir wieder im saronischem Golf, paar Meilen von Athen entfernt. Wind ist weniger, die Temperaturen sind aber wieder höher. Man kann nicht alles haben! Am Montag kommen Matteo und Martin in Athen an. Wir schauen was sich die Jungs so wünschen und planen dann gemeinsam die kommenden zwei Wochen. Bis bald!

































































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