Algarve – Bum dia!

Endlich was ganz Neues! Hier waren wir beide noch nie! Neu ist nicht nur die Gegend. Auch die Verhältnisse sind neu: Wir haben zum ersten Mal mit einem Tidenhub von mehr als zwei Meter zu tun. Da alle Häfen an der Algarve in einer Flussmündung liegen, ist mit einer beträchtlichen Gezeiten-Strömung zu rechnen. Wir müssen also neu die Ankunfts- und Abfahrtszeiten planen und die Ankerplätze müssen bei jedem Wasserstand funktionieren. Dafür werden wir mit wunderschönen Stränden und reizvollen Ankerplätzen in der Lagune hinter der Sandbank entschädigt.

Faro, Olhao, Lagos

Lagos war einmal vor langer Zeit die Hauptstadt Portugals. Heute ist es eine lebhafte Stadt, mit einer schönen Marina und einer grossen Werft. In der Werft Sopromar haben wir in 16 Tagen alle noch übrig gebliebenen Pendenzen am Schiff erledigt. Gelebt haben wir auf dem Schiff im Trockendock, in der luftigen Höhe von 5 Metern. Zum WC / Bad ging es die steilen Leitern hinunter. „Man/Frau über Bord“ wäre hier also genauso gefährlich wie auf dem offenen Meer.

In Lagos und Umgebung leben viele englisch- und deutschsprehende Rentner, die von günstigem (Steuer-) Klima und tiefen Lebenshaltungskosten profitieren. Auch unsere Schweizer Freunde Regula und Thomas von der Okume verbringen den zweiten Winter hier und scheinen sich hier wohl zu fühlen. Wir hatten zwei gemütliche Abende zusammen.

Der heutige Hauptort von Algarve ist Faro. Da ist auch der internationale Flughafen. Sowohl Faro wie auch daneben liegende Olhao liegen in einer Lagune und sind mit dem Schiff nur schwer zu erreichen. Vor Faro liegt aber eine Sandbank mit der Insel Culatra, wo wir paar schöne Tage vor Anker verbracht haben.

Aus der geplanten einer Woche sind es nun drei Wochen an der Algarve geworden. Jeder Tag war aber voller Genuss. Wir haben Portugal und die lieben Menschen hier sehr genossen. Mit Sopromar haben wir eine kompetente Werft gefunden die alle unseren Wünsche erfüllt hat. Aufgrund der Verspätung werden wir uns Madeira leider für die Rückreise aufsparen müssen. Nun geht es direkt nach Lanzarote!

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