Ligurien

Wir kannten bisher vor allem die Westseite Liguriens, von Genua bis zur französischen Grenze. Der östliche Teil zwische Genua und La Spezia mit zwei schönen grossen Buchten, (Golfo dei poeti / La Spezia und Marconi-Bucht  / Rapallo – Portofino – Santa Margherita Ligure)  hat uns sehr beeindruckt. Die Vegetation ist so üpig, die Ortschaften und die Häuser (zumindest von aussen) sind sehr gut erhalten und sehr gepflegt.

Chiavari

Chiavari

Segeltechnisch war nicht viel los. Ganz wenig Wind und somit gute Gelegenheit den Code Zero einzusetzen. Das grosse Tuch bringt das Schiff beinahe auf die Windgeschwindigkeit und fühlt sich am wohlsten auf Amwindkursen (bis zum halben Wind). In La Spezia wurde die Wasserpumpe von der Klimaanlage repariert. Sie hat zwar funktioniert, war aber nicht ganz dicht. Diese Woche waren wir auch zum ersten Mal froh die Klimaanlage einsetzen zu können. Ansonsten hat es oft geblizt und gedonnert diese Woche. Geregnet hat es aber immer grad irgendwo anders. Vorsichtshalber waren wir aber praktisch immer in den Marinas. In Chiavari haben wir uns einen Tag die Vespa gemietet und die ganze Marconi-Bucht von Sestri-Levante bis Portofino abgefahren. Nach Portofino kommt man ohnehin nur mit dem Touristenboot oder mit der Roller, da die Parkplätze sehr beschränkt sind.

Portofino

Apero in Baia del Silenzio (Sestri Levante)

Santa Margherita Lugure

Camogli hatte zur Blütezeit 1.000 Handelsschiffe. Als die Männer zur See fuhren wurden die Frauen in CAsa delle MOGLIe in Sicherheit gebracht. Daher der Name CAMOGLI

Nun liegen wir in der Marina Porto Antico, mitten in Genua und bereiten das Boot für eine Pause von 2 – 3 Wochen vor. Danke Roland für diese Empfehlung! Morgen-Freitag geht es mit dem Zug nach Zürich. Wir freuen uns auf die Familie und Freunde, sind aber schon jetzt etwas wehmütig, unser Reise unterbrechen zu müssen. Spätestens am 20. August geht es weiter in Richtung Sizilien.

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