Nach der Verabschiedung von Luca und Matteo sind wir in zwei Etappen über Porto Vecchio nach Bastia gefahren. In Porto Vecchio konnten wir die Finalqualifikation von den Kroaten feiern. Nach kurzem Zwischenstopp im alten Hafen von Bastia sind wir vor dem Finalspiel gegen Frankreich nach Elba geflüchtet. Da haben wir unsere ersten gemeinsamen Segelferien vor 26 Jahren verbracht! Zum Glück hat sich die Insel seit dieser Zeit kaum verändert. Ausser der vielen landschaftlichen Reize gab es diesmal aber nur Ärger:
– Kroatien verlor das Finalspiel;
– Beim Anlegen in Marciana Marina hat das Bugstrahlruder die Mooringleine „gefressen“ (beide Propeller kaputt / viele Telefonate geführt, um die Reparatur für die kommende Woche zu organisieren);
– In einer schönen Bucht sind wir um 10 Uhr abends unerwartet von einem Gewitter mit Sturmböen von 35 KN erwischt worden. Das ganze passierte innerhalb von wenigen Minuten. Das hiess: sofort Anker lichten und aus der Legerwall-Situation flüchten. Natürlich hat genau dann die Ankerkralle geklemmt. Caro hat das hervorragend gemeistert, während dem ich mit dem Motor dem Wind und den Wellen trotzte. Nach Mitternacht waren wir in der sicheren Buch von Portoferraio vor Anker.















Aus der Ferne konnten wir via Livestream die triumphale Rückkehr der Kroaten nach Zagreb begleiten, wo sie von 550.000 Fans frenetisch empfangen wurden. Die Jungs haben das auf jeden Fall verdient!




Von Portoferraio ist man in einem halben Tag an der Küste Toskanas wo wir in Rosignano Solvay und Marina di Pisa übernachtet haben. Die Marinas in der Toskana sind im Hochsommer teuer und mehrheitlich leer. Da es aber praktisch keine Ankerbuchten gibt, muss man in den saueren Apfel beissen. Vor der Küste in der Dünung zu liegen macht uns halt wenig Spass.








Nun sind wir den dritten Tag im Golfo dei Poeti vor La Spezia. Die Wasserpumpe von der Klimaanlage ist repariert und wir sehen der vorläufig letzten Etappe über Cinque Terre nach Genua entgegen. Bevor es aber weiter geht, warten wir auf den Durchzug einer heftigen Gewitterfront in Porto Lotti / La Spezia.










Gestern waren wir fein in la Spezia essen und da kein Taxi aufzutreiben war, hat uns der Wirt höchstpersönlich mit dem Ape Calessino zurück in die Marina gefahren – das war einfach toll!







Hinterlasse einen Kommentar