Ein verlängertes Wochenende mit der Familie

Wir sind von Bonifacio an die Costa Smeralda auf Sardinien gefahren, um am 5. Juli in Olbia Luca und Tabea in Empfang zu nehmen. Am nächsten Tag kam Matteo nach. In der Marina Olbia gab es am zweiten Abend keinen Platz mehr für uns und wir mussten die Marina bei 35 KN (!!!) Wind verlassen. Das dreimalige Drängen um einen provisorischen Platz hat auch nichts genutzt. Wir mussten raus. Zum Glück haben wir in Porto Rotondo einen Platz bekommen und sind glücklich unter Motor zwei Stunden nach Porto Rotondo gefahren. Vor dem Hafen hatten wir Rückenwind von 35 KN. Um die schmale Einfahrt einigermassen kontrolliert zu erwischen, haben wir bereits 300 m vor dem Hafen den Rückwärtsgang eingelegt. Wir fuhren trotzdem mit 2 KN in die schmale Einfahrt und dann Rückwärts in die Doppelkoje. Alles ging gut und wir konnten oberhalb Porto Rotondo in einem Agriturismo auf die Ankunft von Matteo warten. Die Taxifahrt hin- und zurück (von 2.5 Km)  hat je € 25,- gekostet. Ein Schnäppchen im Vergleich mit den Hafengebühren von  € 260,- und € 250,- Depot für den Stromadapter am Steg. Diesen Betrag haben wir zum Glück am nächsten Tag zurück bekommen.

Steife Brise zwischen Olbia und Porto Rotondo

Agriturismo

Arzachena Bucht

Kräfte sammeln für das Geburtstagsfest am Abend

Feine Aragosta mit Creme und Nutella !!!

Die kommenden zwei Tage haben wir eher lazy vor Anker verbracht und am 8. Juli Caros Geburtstag und die ersten 1.000 SM auf unserer Tour in Capo d’Orso gefeiert. Luca und Tabea mussten bereits am Montag früh von Palau nach Hause. Wir sind mit Matteo danach nach Bonifacio gesegelt und hier nochmals das einzigartige Piratennest mit der quirligen Marina genossen. Am nächsten Morgen ging es wieder zurück nach Palau. Nun musste Matteo seinen Flug am Dienstag Abend erwischen. Wir haben den Abend vor Anker in der schönen Arzachenbucht verbracht, um nach dem Morgenbad den „Schnellzug“ nach Giglio zu erwischen. Pünktlich wie eine Schweizer Uhr kam der Westwind mit 25 KN. Da wir bei einem langen Schlag von 90 SM eventuell das Spiel Kroatien- England verpasst hätten, fuhren wir dann doch nach Porto Vecchio auf Korsika und genossen hier das historische Spiel und den Sieg der Kroaten (2:1). Nun haben wir drei Tage Zeit um Frankreich zu verlassen, bevor die Kroaten am Sonntag die finale Schlacht gegen die favorisierten Franzosen antreten müssen. Dieses Spiel schauen wir uns lieber auf der italienischen Seite, auf Elba an.

Auf dem Weg dorthin lassen wir auf keinen Fall Bastia an der Ostküste aus. Damit wäre auch die Umrundung Korsikas geschafft und rund 1.200 SM hinter uns. Wir freuen uns auf Belpaese und Elba!

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